Jul 01 2014

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Wie soll ich das BARFEN beginnen?

Abgelegt 13:01 unter Hundeernährung,Katzenernährung

In der letzten Zeit häufen sich Fragen rundum das Thema „Barfen“. Denn viele Hunde- und Katzenbesitzer möchten gerne die bestmöglichste Ernährung für ihre geliebten Tiere gewährleisten und da hat sich das Barfen in letzter Zeit gut bewähren können. Vor allem um auf künstliche Zusatzstoffe und andere gesundheitsgefährdende Zutaten verzichten zu können, ist das Barfen die Lösung für eine artgerechte Hunde- und Katzenernährung. Doch aller Anfang ist für Neulinge in diesem Bereich schwer, sodass sich immer mehr Menschen die Frage stellen „Wie soll ich das BARFEN beginnen“?

Barfen – die Anfänge

Wenn bisher ausnahmslos Dosen- und Trockenfutter an Hund oder Katze verfüttert wurde, raten Experten zu einer langsamen Umgewöhnung. Das bedeutet rohes Fleisch als Beispiel zunächst einmal als eine Art Leckerli dem Haustier zum fressen bieten, um so das Interesse zu wecken. Nach wenigen Tagen ist es dann bereits möglich kleine Portionen rohes Fleisch und Variation ( Gemüse, für Katzen Taurin & Co). Nach wenigen Wochen, jedoch Tier abhängig, kann die Ernährung dann komplett auf das BARFEN umgestellt werden.

Barfen – wieso die Eingewöhnungszeit

Bei Hunden und Katzen ist eine Umgewöhnung notwendig, da diese sich meist rigoros am vorherigen Futter gewöhnt haben. Natürlich ist dies abhängig vom Tier und ohnehin vom Charakter, Stoffwechsel und Verhalten des Tieres. Doch eine kleine Eingewöhnungszeit ist stets anzuraten, um Hunden sowie Katzen den Wechsel von Trocken- und Nassfutter zu vereinfachen. Auch regt dieses Ausprobieren den Stoffwechsel neu an, kurbelt die Verdauung ebenfalls an und muss genau beobachtet werden. Denn durchaus kann es die ersten Tage vorkommen, dass ein flüssiger Stuhlgang oder Erbrechen des Tieres denkbar sind. Daher sind sofortige Barf-Versuche nicht zu empfehlen.

Wer sich fürs Barfen entschieden hat geht in die richtige Richtung. Jetzt heißt es langsam dem Tier die alte Nahrung abgewöhnen und die neue frische Nahrung auf den Teller zu servieren. Eine langsame Eingewöhnungszeit und die Informationseinholung sind sehr wichtig, um genau ausrechnen zu können, was Hund und Katze von wie viel pro Tag benötigt. Dann kann beim Barfen nichts mehr schief gehen und die Tiere sind gesund, munter und glücklich.

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