Archiv für das Tag 'tierschutz'

Feb 11 2010

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Tierquäler: Nach Fajana sterben nun auch Valentin und Ischanet in Klein Sien

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Das Leid der Pferde aus Vogtshagen bei Rostock nimmt einfach kein Ende.

Erst vor ein paar Tagen wurde das ganze Drama bekannt – eine Tierwirtin ließ ihre 5 Pferde auf einer Wiese in der Nähe von Rostock so stark leiden, dass nun viele Helfer um das Leben der Pferde kämpfen. Leider haben sie schon drei der Pferde verloren.

Als erstes verstarb die trächtige Stute Fajana – 12 Helfer des Tierschutzverbundes Klein Sien versuchten, die Stute auf die Beine zu bekommen um sie in eine Tierklinik transportieren zu können. Leider vergebens – die Stute Fajana musste noch vor Ort eingeschläfert werden. Sie und ihr Fohlen verloren ihr Leben, weil eine junge Frau sich nicht um ihre Pferde kümmern konnte.

Nun folgen gestern auch der Wallach Valentin und die Stute Ischanet in den Pferdehimmel. Auch sie starben trotz größter Bemühungen der Tierschützer. Die Pferde hatten sich selbst aufgegeben, sie waren ohne jegliche Lebensfreude und Lebenskraft.

Es bleibt zu hoffen, dass nach Fajana, Valentin und Ischanet die zwei verbleibenden Pferde den Kampf gegen den Tod bestreiten werden.

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Nov 12 2008

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Fasanen-Sterben: Pflanzenschutzmittel erhitzt die Gemüter

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Aus dem TASSO e.V. Newsletter:

“Das Pestizid Clothianidin wird in der Landwirtschaft zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers, eines auf Maisfeldern vorkommenden Schädlings eingesetzt. Dabei wird bereits das Saatgut mit dem Pestizid behandelt. Die bei der Aussaat entstehenden Stäube gehen auf Pflanzen über und damit auf Insekten und Bienen. Schon im Sommer wurde genau dieses Pestizid für das große Bienensterben am Oberrhein verantwortlich gemacht. Damals waren mehr als 700 Imker mit über 11.000 Bienenvölkern von dem plötzlichen Bienensterben betroffen. Jetzt wird vermutet, dass in der Gegend auch vermehrt  Fasane an den Folgen der durch das Mittel getöteten Insektennahrung der Vögel gestorben sein könnten.  Eine ökologische Lösung wäre die früher gängige Fruchtfolge, auf die viele Landwirte aber meist aufgrund des wirtschaftlichen Drucks aus ökonomischen Gründen verzichten müssen.  Der Schädling muss bekämpft werden. Soviel steht fest. Mit welchen Mitteln wird derzeit auf Bundesebene beraten. „Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass der Mensch das natürliche Gleichgewicht seiner Umwelt immer wieder auszuhebeln vermag.“, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. ”
 
TASSO e.V. Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
 eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net “

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