Archiv für das Tag 'Tierhaltung'

Aug 10 2009

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Was tun, wenn man sich sein Tier nicht mehr leisten kann?

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Diese Frage muss sehr kritisch betrachtet werden. Es ist ein Fakt, dass viele Tierhalter durch Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit gezwungen sind, ihre Kosten für die Tiere zu überdenken und neu zu planen.

Tierhaltung ist ein Luxus geworden, den sich nicht mehr jeder leisten kann. Was aber, wenn das Tier schon in der Familie lebt, bevor ein Schicksal die Einkommenssituation verändert?

In diesem Fall muss gut bedacht werden, ob man sich ein Tier noch leisten kann. Leider ziehen einige Tierhalter voreilige Schlüsse und erzählen, dass die Tierhaltung nicht mehr darstellbar ist. Hierzu muss man sich fragen, ob die Tierhalter wirklich alles versucht haben, um die Tiere behalten zu können? Der eigene Luxus wie Rauchen, Autofahren oder Urlaub sollte jedoch eingeschränkt werden, bevor man das Tier weggibt.

Wer für 5,00 Euro am Tag Zigaretten kauft, der kann sich auch ein Tier leisten!

Hart trifft es die Tierhalter, die trotz alles Liebe und Sorge das Tier nicht mehr finanzieren können. Diesen hilft die sogenannte Tiertafel e.V. dabei, die Futterkosten zu reduzieren. Wenn aber auch die verbleibenden Futterkosten zu hoch werden, so sollte man sich um die Vermittlung des Tieres bemühen. Freunde oder Verwandte können in machen Fällen für das Tier sorgen. Andernfalls sollte es im Tierheim abgegeben werden.

Den Gedanken, das Tier aus Scham irgendwo auszusetzen, sollte bitte niemand vollenden. Immer wieder finden Spaziergänger im Wald angebundene Tiere.  Das hat kein Tier verdient.

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Jun 02 2009

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Weltwirtschaftskrise: wenn man sich die Tierhaltung nicht mehr leisten kann

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Alle sprechen davon, wie weit sich die Folgen der Weltwirschaftskrise ausbreiten. Welche großen Konzerne betroffen sind und an welchen Stellen der Staat unter die Arme greift.

Natürlich wird auch darüber berichtet, dass die Wirtschaftskrise private Haushalte trifft – besonders  schlimm ist es für die Tierhalter.

Die Tierheime sind durch die Krisenzeit völlig überfüllt und nicht selten werden kranke Tiere abgegeben, da sich die Besitzer die Tierarztkosten nicht mehr leisten können. Die wenigsten Besitzer trauen sich zu sagen, dass sie ihr Tier aus finanziellen Gründen abgeben. Eher nutzt man die Ausrede, dass eine plötzliche Allergie die Tierhaltung unmöglich macht.

Weiterhin melden sich auch immer mehr Tierbesitzer bei den Tierheimen, die ihre Tierarztrechnungen nicht mehr bezahlen können. Tierärzte dürfen nicht kostenlos behandeln und die Besitzer wissen nicht mehr, wie sie die Forderungen begleichen sollen. Durch diesen Kreislauf landen viele kranke Tiere im Tierheim.

Da die Wirtschaftskrise auch zu Entlassungen und Kurzarbeit führt, sehen die betroffenen Tierhalter keine andere Chance mehr, als das Tierheim. Aber es gibt eine Alternative für das Tierheim: Die Tiertafel Deutschand. Die Tiertafeln unterstützen Tierbesitzer mit Futter für 4 von 7 Tagen. Für die anderen 3 Tagen müssen die Tierhalter selbst aufkommen, da sonst die Tafeln dazu animieren, sich weitere Tiere anzuschaffen, wenn das komplette Futter gespendet wird.

Die Tiertafeln verteilen ein mal in der Woche das Futter, was auch sehr hochwertig ist und ebenfalls auf die Bedürfnisse kranker Tiere angepasst wird.

Die Tiertafeln tragen dazu bei, dass die Tiere im vertrauten zu Hause bleiben können, bei den Menschen die sie lieben. Die Tierheime werden daher hoffentlich nicht ganz so schnell überfüllt sein.

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