Mrz 09 2011

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Allergien bei Hunden

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Was die wenigsten Hundebesitzer wissen: Auch der Hund kann unter Allergien leiden.

Auslöser für die Allergie bei Hunden können harmlos erscheinende Alltagsdinge sein, wie der Futternapf oder das Spielzeug. Aber auch Hausstaubmilben, Blütenstaub oder Schimmelpilze führen bei Hunden zu Überreaktionen des Immunsystems.

Die Allergieanfälligkeit bei Hunden ist je Rasse vollkommen unterschiedlich – die Reaktion bei Hunden auf Allergien ist dagegen fast immer gleich. Da die Haut rot wird und sich schuppt, kratzt und zwickt sich der Hund, was zu Entzündungen führen kann. Das Tränen von Augen und Niesen ist bei Hunden dagegen eher selten – die Schleimhäute sollten dennoch kontrolliert werden.

Es gibt auch Hunde, die empfindlich mit Magen-Darm-Problemen reagieren. Der Hund sollte unbedingt dem Tierarzt bei derartigen Symptomen vorgestellt werden. Man kann mittels einem Blut- oder einem Hauttest (hierfür wird der Hund allerdings unter Narkose geschoren) beim Tierarzt die Allergieart herausfinden und die entsprechenden Medikamente verordnen lassen.

Schwierig im Bereich der Allergien bei Hunden wird es bei einer Futtermittelallergie, da nur durch ein systematisches „Probieren“ des Futtermittels sicher herausgefunden werden kann, wogegen der Hund allergisch reagiert. Manchmal reicht eine Umstellung auf „Exoten“, wie Elch- oder Straußenfleisch.

Es gibt vielerlei Substanzen, die bei Hunden allergische Reaktionen auslösen können. Sie werden eingeatmet oder über die Haut bzw. die Nahrung aufgenommen. Im Allgemeinen lösen diese Stoffe beim ersten Kontakt noch keine Allergien aus. Erst wenn der Körper bereits genug Antigene gebildet hat, kann es, quasi als Entgleisung des Immunsystems, zu Überreaktionen bzw. Allergien gegen bestimmte Stoffe kommen. Die Veranlagung zur Bildung von Allergien ist übrigens genetisch bedingt und kann auch weitervererbt werden.

Den Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen kann man in den meisten Fällen nicht völlig vermeiden. Der Hundehalter hat aber die Möglichkeit, das Leiden des vierbeinigen Allergikers zu lindern. Er sollte nach einem Spaziergang das Fell gründlich ausbürsten und in der Wohnung beispielsweise Bodenbeläge, Decken oder Teppiche vermeiden, wo sich krankmachende Substanzen oder Milben einnisten können.

Leidet der Hund etwa unter einer Flohallergie (genauer gesagt gegen den Flohspeichel), kann ein Biss den Hund gewissermaßen „aus der Haut fahren“ lassen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl wirksamer Mittel zur Linderung bei Hundeallergien in Form von Hundeshampoos, Tropfen oder Puder. Aber auch eine Hypersensibilisierung, verordnet und begleitet durch den Tierarzt, ist weit verbreitet. Hier werden kleine Dosen des den Hund ursprünglich krank machenden Allergens verabreicht, um die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen diese bestimmte Substanz nachhaltig zu schwächen. Zur Linderung der Hundeallergie kann in sehr schweren Fällen auch Kortison verschrieben werden, allerdings ist hier mit starken Nebenwirkungen zu rechnen.

Zum Glück unterstützt die günstige Hundeversicherung den Hundehalter bei der Finanzierung der Tierarztkosten.

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Feb 23 2011

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Fohlenspielplan howrse – der Plan macht`s

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Wer sich bei howrse ein neues Fohlen kauft oder selbst züchtet, der muss das Fohlen nach der Geburt nach einem Fohlenspielplan aufziehen, um das Gesamtpotential noch um 1,2 Punkte zu steigern.

Es gibt verschiedene Fohlenspielpläne bei howrse, die sich an der Jahreszeit und an der Anzahl der Karotten orientieren. Hat dasd Fohlen ein Kaninchen in der Box, so erhält es 2 Karotten und damit 4 Energiepunkte zusätzlich.

Im Winter muss beispielsweise beachtet werden, dass das Fohlen trotz Kälte auf der Weide schläft, da die Energie sonst nicht ausreicht um die maximale Anzahl an Stunden zu spielen.

Hier gibts den Fohlenspielplan von howrse.

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Feb 23 2011

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Das Zusammenleben von Hund und Katze

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Anderthalb Jahre leben die Beiden nun bereits zusammen in unserem Haus und mittlerweile ist auch wirklich ein “Zusammenleben” daraus geworden.

Unsere Katze war zwei, als wir den Hundewelpen, zehn Wochen alt, direkt vom Züchter durch die Haustür trugen und vorsichtig zu Boden setzten. Den Blick unserer Katze in diesem Moment werde ich nie vergessen und wenn ich ihn als Blick eines Menschen deuten würde, so hätte er sicher bedeutet: Das darf doch wohl nicht wahr sein, bzw. das ist jetzt sicher nicht euer Ernst!

Der Mythos des Nichtverstehen von Hund und Katze existiert seit eh und je und auch bei uns schien sich dieser zu bewahrheiten.

Die Körpersprache dieser beiden Tierarten ist einfach zu unterschiedlich, sodass sie sich wirk-lich verstehen könnten. Das Schwanzwedeln unseres Welpen deutete sie sofort als Gefahr und ein bedrohliches Fauchen war die promte Reaktion darauf. Unser Hund verstand es nicht; wieso wollte sie nicht mit ihm spielen? Immer wieder versuchte er sein Glück, sprang fröhlich vor ihr hin und her, wedelte wie verrückt mit seinem Schwanz und erntete Fauchen und so manchen Tatzenhieb auf seine Fellnase.

Spätestens da wird es dann auch nicht ungefährlich, denn eine scharfe Katzenkralle im Auge kann zu schweren Verletzungen führen. Doch glücklicher Weise passierte das bei uns in die-ser “Kennenlernzeit” nie.

Im Laufe der Zeit jedoch gewöhnten sie sich aneinander. Zum Einen konnte sie ihm jederzeit als Freigängerin aus dem Wege gehen und zum Anderen verlor unser Hund das Interesse an ihr.

Auch war es sicher von Vorteil, dass es in unserem Haus ein Zimmer gab (Schlafzimmer), das von Anfang an für Hunde verboten und nur für Katzen erlaubt war. Das kann ich auch jedem, der beide Tierarten hält, nur empfehlen, denn so gibt es eine natürliche Rückzugsmöglichkeit für die Katze.

Dazu noch die Anmerkung: einem Welpen beizubringen, dass diese Türschwelle für ihn „Halt“ bedeutet, ist eine sehr einfache Übung, die nur zwei, drei Tage Konsequenz erfordert.
Alles in allem kann ich aus unserer Erfahrung, sagen, dass das Zusammenleben von Hund und Katze ohne Probleme möglich ist. – allerdings richtige enge Freunde werden die Beiden wohl nie werden.

Und doch gibt es Tage, da liegen sie tatsächlich nur ein winziges Stück voneinander entfernt und schlafen; auch wenn ab und an einer den anderen misstrauisch anblinzelt.

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Nov 26 2010

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Hundemantel ja nein – wann friert ein Hund?

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Wann friert ein Hund?

Immer wieder begegnen einem, wenn es draußen kalt ist, Hunde, die von ihren Besitzern in Hundemäntel oder Stiefelchen gepackt werden. Bei manchem erzeugt dies Kopfschütteln, für andere wiederum ist es ein Zeichen von Tierliebe. Doch wie sinnvoll ist es nun wirklich, seinen vierbeinigen Freund in wärmende Bekleidung zu stecken?

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit sich warm anzuziehen, wenn kalte Temperaturen herrschen und viele schließen deshalb von uns Menschen auf die Haustiere. Doch auch wenn diese oftmals bereits ziemlich verwöhnt sind aufgrund der angenehm warmen Verhältnisse zu Hause, so bleibt ein Hund immer noch ein Hund. Natürlich ist auch für ihn Kälte nicht gerade angenehm, dennoch sind die meisten Hunderassen mit einem längeren und dichten Fell von Natur aus gut auch gegen widrige Witterungsverhältnisse gewappnet. Bei ihnen ist es vollkommen überflüssig und mitunter sogar ungesund, sie zu warm einzupacken, auch wenn draußen Minusgrade herrschen. Ein gesunder Hund ist, sobald er im Freien ist, fortlaufend in Bewegung und ist schon alleine dadurch vor Unterkühlung gefeit.

Viel eher droht ihm durch zu warme Bekleidung eine nicht ungefährliche Überhitzung. Bei kleinen, alten oder kranken Hunden, aber auch bei kurzhaarigen Rassen ohne dichtes Unterfell kann es hingegen durchaus sinnvoll sein, ihnen einen wärmenden Hundemantel überzuziehen. Bei allen Hunden sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Fell nicht zu sehr durchnässt wird und sie damit zu lange in der Kälte bleiben. Das kann durchaus zu Erkältungen führen. Deshalb sind bei frostigen Temperaturen eher kürzere Aufenthalte im Freien anzuraten. Je nach Witterung ist unter Umständen auch ein leichter Regenschutz angebracht, der die Bewegungsfreiheit nicht allzu sehr einschränkt. Denn das ist für den Hund alles andere als angenehm und er tut dies nicht selten durch Missfallensäußerungen kund. Ohnehin wird ein Zittern des Hundes oft fälschlicherweise als Frieren interpretiert, dabei geschieht dies oft auch nur, wenn er aufgeregt ist.

Streusalz Gift für Hundepfoten

Ein wirkliches Problem im Winter stellen Streusalz und Split für die empfindlichen Hundepfoten dar. Sie können Pfoten rissig und spröde machen und in weiterer Folge zu schmerzhaften Entzündungen führen. Am besten lässt sich dies verhindern, indem man vor und vor allem nach dem Spaziergang die gereinigten Pfoten mit einer fetthaltigen Creme einschmiert. Noch besser wäre es, wenn möglich zu stark gestreute Wege ganz zu meiden.

Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln und einer Portion gesunden Menschenverstandes braucht also selbst im Winter kein Hund grundlos zu frieren oder sich gar zu erkälten.

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Nov 11 2010

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Zecken geben noch einmal alles

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Jeder Tierhalter kennt das: Spätestens ab den ersten Sonnenstrahlen im Frühling bis tief in den Herbst hinein sind sie da: zuerst unscheinbar klein und schlaff, später, nach genussvoller Mahlzeit, dick, rund, kurz vor dem Platzen und tief in das Fell unserer Hunde und Katzen eingegraben. Ungeliebte Horrorgeschöpfe, die ,im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Haut gehen. Dabei ist es mit dem Ekelfaktor allein nicht getan: was im Süden der Republik begann , hat sich nun bis in den Norden verbreitet: Das Wissen, darum, dass diese kleinen Biester nicht nur schmerzhaft beißen , sondern darüber hinaus noch extrem gefährlich werden und uns oder unseren Haustieren erheblich schaden können, sofern die Zecken selbst infiziert sind. Und die Infektionsgebiete haben im Laufe der Zeit die gesamte Landkarte Deutschlands eingenommen und sind nicht mehr nur auf einige ländliche Regionen in Süd- und Mitteldeutschland beschränkt.

Mittlerweile kennt fast jede eine Geschichte über einen Menschen oder ein Tier, die infolge eines Zeckenbisses ernsthaft erkrankt ist.Zecken können Träger von FSME Viren sein sowie Träger von Berrelien. In der Zeitspanne vom Biss bis zum Abfallen der prall gesogenen Zecke, ist es für eine infizierte Zecke möglich, die sich in der Speicheldrüse der Zecke befindlichen FSME Viren und die sich im Mitteldarm der Zecke befindlichen Borrelien in den Blutkrauslauf des gebissenen Tieres abzugeben, wo diese Erkrankungen vielfältiger Art verursachen können.

Aus diesem Grunde ist es wichtig, die Augen aufzuhalten und das Fell unserer Tiere täglich und nach den saugenden Biestern genau abzusuchen. Zeit ist hier das Schlüsselwort: Die Borrelien werden durchschnittlich erst 24 Stunden nach dem Zeckenbiss abgegeben, je schneller die Zecke entfernt wird, desto besser.

Besonders unter dem Kinn, hinter den Ohren und im Nacken scheinen die Lieblingsplätze der Zecken zu liegen und diese Orte sollten peinlich genau kontrolliert werden. Die Zecken sind für unsere Tiere eine wahre Plage und oft findet man beim Abtasten des Fells Überreste einer Zecke, die zwar mit ihrem Saugrüssel sich noch unter der Haut des Tieres befindet, deren Körper aber den Krallen unserer Haustiere bereits zum Opfer gefallen ist. Auch diese ” Überreste” sind vorsichtig zu entfernen.

Die Entfernung einer Zecke sollte mit einer speziellen Zeckenzange ( erhältlich in jedem Tierfachgeschäft ) erfolgen. Geübte Tierhalter erledigen die Entfernung gern mit den Fingern, aber für Ungeübte ist dieser Art der Entfernung zu gefährlich, da das Ziel sein sollte, die Zecke vollständig zu entfernen. Auch abgestorbene Zeckenreste können unter Umständen noch Krankheitserreger abgeben!

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Nov 05 2010

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Frieren Katzen bei Eis und Schnee?

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Dürfen Samtpfoten in den Schnee?

Viele Halter machen sich Sorgen, wenn sich ihre Katzen im Winter draußen aufhalten. Grundsätzlich spricht jedoch bei gesunden Tieren nichts dagegen. Ab welcher Temperatur es zu kalt ist, hängt insbesondere von den Gewohnheiten und von der Fellbeschaffenheit der jeweiligen Katze ab. Es wäre natürlich nicht sinnvoll, eine reine Wohnungskatze ganz plötzlich bei Minusgraden in den Garten zu schicken. Doch die meisten Katzen, die nach draußen dürfen, äußern auch in der dunklen Jahreszeit den ausdrücklichen Wunsch, weiterhin ihre Runden drehen zu dürfen. Bauernhofkatzen bleiben das ganze Jahr über dem Wetter ausgesetzt und überleben problemlos: zum einen haben Freigänger mehr Erfahrung und finden leicht wind-, schnee- und regengeschützte Plätze, zum anderen ist bei ihnen das Winterfell stärker ausgeprägt.

Die Temperaturregulation erfolgt über die Haut. Der Temperatursinn unterscheidet über Kälte- und Wärmepunkte, die am ganzen Körper verteilt sind, zwischen Kalt- und Warmempfindung. Empfindet der Organismus Kälte, so ziehen sich bestimmte Muskel, die Arrektoren, zusammen und die Haare stellen sich auf. So kann die Katze mit ihrem Fell die Kälte vom Körper fernhalten. Das Haarkleid der Katze besteht aus weichen Flaum- oder Wollhaaren und dickeren Grannenhaaren. Letztere sind relativ hart und steif und länger als die Wollhaare. Diese bilden das Unterfell, das in Abhängigkeit von der Rasse sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Je dichter die Unterwolle, umso kälteresistenter ist die Katze. Die Haarwurzel stecken schräg in der Haut, so sitzen die Haare nach hinten und unten ausgerichtet (Haarstrich) und bilden dadurch eine Luftschicht, die der Wärmeregulation dient. Dadurch wird auch das Wasser vom Körper abgeleitet. Durch das Putzen verteilt die Katze den Talg aus den Drüsen über das gesamte Fell und bildet somit einen wasserabweisenden und von der Kälte isolierenden Film. Das Wachstum der Haare wird von Hormonen gesteuert und von Umweltfaktoren, wie zum Beispiel der Tageslänge beeinflusst. Bei Wildtieren ist der Wechsel von Winter- und Sommerfell besonders auffallend, bei den Haustieren ist er nicht mehr so deutlich. Bei Katzen, die über das ganze Jahr unterschiedlichen Temperaturen und Lichtmengen ausgesetzt sind, findet diese ursprüngliche natürliche Fellanpassung noch statt.

Gesunde Katzen mit gut gepflegtem Fell, die es gewohnt sind, draußen zu bleiben, sind also gegen Kälte bestens gewappnet. Es empfiehlt sich jedoch, ihnen die Möglichkeit zu geben, beispielsweise durch eine Katzenklappe, wieder ins Haus zu gehen oder ihnen geschützte Außenbereiche zu bieten. Da Katzen in der klirrenden Kälte mehr Energie verbrauchen, ist es ebenfalls wichtig, ihnen mehr Futter zur Verfügung zu stellen.

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Nov 03 2010

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Hundekrankheit: Bindehautentzündung beim Hund

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Gerade Hunde sind sehr anfällig für Augenreizungen, vor allem die weit verbreitete Bindehautentzündung wie sie auch beim Menschen nicht unüblich ist. Jedoch auch hier ist eine tierärztliche Diagnose sehr wichtig. Denn eine Bindehautentzündung wird auch oft mit einer Hornhautverletzung verwechselt, dies geschieht wenn ein Hund zum Beispiel ein Steinchen oder ähnliches ins Auge bekommt. Eine Bindehautentzündung beim Hund hat jedoch andere Ursachen. Wie zum Beispiel eine Allergie oder als Konsequenz auf Pollen, Staub oder Rauch. Vor allem wenn beide Augen betroffen sind und diese Bindehautentzündung immer wiederkehrt, so ist dies ein Indikator dafür dass der Hund wohl sehr unter einer bestimmten Allergie leidet. Jedoch ist eine Bindehautentzündung auch vom Menschen auf das Tier übertragbar, wichtige Vorkehrungen sind zu treffen wenn im Haushalt Personen mit dieser Infektion erkrankt sind.

Die Bindehautentzündung beim Hund verschwindet oft innerhalb von 24 Stunden, sowie die Rötungen der Augen. Erst wenn auch Fieber oder eine stark erhöhte Temperatur mit einhergehen und/oder Appetitlosigkeit dazukommt, ist eine Bindehautentzündung sehr gefährlich und es sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Der Arzt wird schnell feststellen können ob die Bindehautentzündung auf eine Allergische Reaktion zurückzuführen ist oder andere Ursache hat. Im Falle einer Allergischen Reaktion wäre eine Behandlung mit Antihistamine in Form von Augentropfen die gängigste Behandlungsart. Dieses würde die Infektion innerhalb von zwei bis drei Tagen verschwinden lassen. Steht eine andere Ursache im Vordergrund, welches ein austrocknen der Tränendrüsen und des gesamten Auges zur Folge hat, müsste hier mit Antibiotika Salben oder Tropfen behandelt werden. Sodass das Auge keine Langzeitschäden nimmt.

Unbehandelt kann eine Bindehautentzündung beim Hund schwerwiegende Folgen mit sich bringen. So kann es zu einer irreparablen Beschädigung der Hornhaut und auch der Tränendrüsen kommen. Der Hund leidet dann sehr, denn er ist dann nicht mehr in der Lage Tränenflüssigkeit zu produzieren. Die Hornhaut verkümmert und das Auge ist nun nicht mehr geschützt vor der Umwelt. Ständiges säubern der Augen und zuführen von künstlicher Tränenflüssigkeit sind die Konsequenz auch eine Operation kann eine mögliche Folge sein. Tierarztkontrollen werden bei einer solchen Schädigung der Augen unerlässlich.

Regelmäßiges Beobachten durch den Hundehalter sowie regelmäßige Tierarztbesuche helfen Bindehautentzündungen rechtzeitig zu erkennen und eine chronische Bindehautentzündung frühzeitig zu behandeln.

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Okt 18 2010

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Können Hunde frieren?

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Wenn es draußen kälter wird, sieht man Hunde immer öfter mit Schuhen, Decken und Mäntelchen. Aber ist das wirklich sinnvoll?
Nicht nur Menschen können frieren. Hunde reagieren ebenso auf Witterung und brauchen je nach dem auch entsprechenden Schutz. Aber dabei gilt: Hund ist nicht gleich Hund. Kleine Hunde frieren schneller als große, kurzhaarige Hunde frieren schneller als langhaarige.

Ein gesunder Hund braucht im Normalfall keinen Schutz. Auch Rassen mit kurzem Fell oder wenig Unterwolle macht Kälte nicht viel aus. Bei einem nicht zu langen Spaziergang, bei dem der Hund genügend Bewegung hat, ist eine Decke oder ein Mäntelchen überflüssig. Hat der Hunde viel Bewegung kann zusätzlicher Schutz sogar zu Überhitzung führen.
Aber ist der Hund sehr klein oder alt, kann eine Decke – grade bei längeren Spaziergängen oder niedrigen Temperaturen – vor Auskühlung schützen.

Wichtig ist, dass der Vierbeiner bei Ausflügen in Bewegung bleibt, damit er nicht auskühlt und friert. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Fell nicht zu sehr durchnässt. Manche Hunde sind allerdings durch die Fettschicht auf ihrer Haut so gut geschützt, dass Sie auch im Winter bei Minusgeraden keinen Teich auslassen. Das ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Gerade im Winter sollte der Hund daher aber nicht zu oft gebadet und shampooniert werden, da dies diesen körpereigenen Schutz zerstört.
Bei längeren Spaziergängen im Regen kann ein Wetterschutz durchaus angebracht sein. Denn nasses Fell schützt schlecht vor Wind und Kälte. Im Winter kann die Nässe im Fell gefrieren. Der Hund sollte nach einem ausgiebigen Spaziergang bei schlechtem Wetter auf jeden Fall gut abgetrocknet oder geföhnt werden und ein Plätzchen in der warmen Stube bekommen.

Kranke und alte Tiere brauchen mehr Schutz gegen Umwelteinflüsse. Solche Tiere sind eher bewegungsfaul und ihr Fell schützt sie nicht mehr so gut gegen Wind und Nässe. Um Sie vor Erkältungskrankheiten zu bewahren, sollte man durchaus auf Thermojacken oder ähnlichen Schutz zurück greifen.
Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass Hunde durch zu viele Textilien in ihrer natürlichen Bewegung und ihren Gebärden gegenüber Artgenossen eingeschränkt werden können.

Schuhe sind nur angebracht, wenn der Hund im Winter Gefahr läuft, sich die Pfoten an Rollsplit oder Streusalz zu verletzen. Aber auch hier kann man auf Schuhe für den Hund verzichten, wenn man gestreute Wege zum Gassi gehen meidet und die Pfoten vor dem Spaziergang mit etwas Vaseline schützt.

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Okt 07 2010

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Was muss man beim Hundekauf beachten?

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Bevor ein Hund gekauft wird, sollte man sich über verschiedene Dinge Gedanken machen, denn schließlich holt man sich ein neues Familienmitglied ins Haus! Zuerst ist natürlich die rechtliche Seite des Wohnverhältnisses zu bedenken: wohnt man in Miete, muss unbedingt der Vermieter gefragt werden, denn die Haltung eines Haustiers ist nicht automatisch erlaubt. Wenn der Vermieter sich dann einverstanden erklärt ist es zusätzlich ratsam, einen privatrechtlichen Vertrag abzuschließen, der die Haltung ausdrücklich erlaubt und regelt.

Danach sollte die eigene Wohnung unter die Lupe genommen werden, denn die Platzverhältnisse müssen gegeben sein. Wenn natürlich ein eigenes Haus zu Verfügung steht, entfallen diese beiden ersten Überlegungen.

Als nächstes sollte man sich über den enormen Zeitaufwand bewusst sein, der mit der Anschaffung eines Hundes egal welcher Größe einhergeht. Pro Tag kann man mit 2 Stunden kalkulieren. Darin enthalten sollen sein: ausreichend Auslauf (Gassi gehen), Pflege von Fell, Krallen und Zähnen, Futterzubereitung und die Ausbildung in einer Hundeschule.

Nicht zu verachten sind selbstverständlich auch die Kosten. Nicht nur die Anschaffung an sich kann teuer sein. Wenn auf eine Hunderasse aus einer guten Züchtung Wert gelegt wird, kann allein der Kaufpreis bei 1.000 € liegen. Man sollte dieses Geld aber unbedingt investieren, wenn man sicher gehen will, dass der Vierbeiner aus einer anerkannten Zucht stammt und keine Vorerkrankungen hat, die dann wiederum Kosten verursachen können. Wem diese Investition zu hoch ist, der kann sein Glück in einem Tierheim probieren Hier gibt es allerdings keine Gewähr, welche Erfahrungen der Hund in seinem bisherigen Leben schon gemacht hat.

Auch die Haltung muss aus den laufenden finanziellen Mitteln finanziert werden können. So kann zum Beispiel ein notwendiger Tierarztbesuch schnell mehrere Hundert Euro kosten. Hier ist der Abschluss einer Hunde OP Versicherung ratsam, da diese Hundeversicherung die Operationskosten übernimmt. Weitere Kosten der Hundehaltung entstehen auch durch das Futter und Zubehör für Spiel und Ausbildung.

Eine weitere wichtige Hundeversicherung ist die Hundehaftpflicht. In manchen Bundesländern ist diese bereits eine Pflichtversicherung. Bei der Gemeinde bzw. Stadtverwaltung ist zudem eine Hundesteuer zu entrichten.

Wenn diese ganzen Punkte sichergestellt sind, steht die Frage im Mittelpunkt, welcher Hund der passende für die jeweilige Person/die jeweilige Familie ist. Hier sollte nicht nur das Äußere des Hundes zählen, sondern auch auf die Charaktereigenschaften des neuen Freundes sollte geachtet werden. Die eigenen Lebensgewohnheiten müssen auf den Vierbeiner abgestimmt werden. Der Sommerurlaub zum Beispiel kann dann zum Problem werden. Entweder muss rechtzeitig eine übergangsweise Unterkunft organisiert werden, oder man muss den eigenen Urlaub auf das Tier abstimmen. Immer mehr Hotels bieten zum Beispiel die Mitnahme des eigenen Hundes an.

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Jul 14 2010

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Wie ertragen Katzen diese Hitze?

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Wie ertragen Katzen eigentlich diese Hitze? Schwitzen sie wie wir Menschen? Baden fahren können sie jedenfalls nicht, daher sollte sich jeder Katzenhalter mit den Verhaltensweisen einer Katze bei Hitze auskennen.

Katzen schwitzen, allerdings nicht am gesamten Körper, sondern nur im Bereich der Lippen, der Milchleiste, des Afters und an den Pfotenballen. Dort sitzen die Schweißdrüsen. Bei großer Hitze regulieren die Samtpfoten den Wärmehaushalt, indem das Fell beleckt wird.Die Verdunstung des Speichels sorgt für Kühlung.

Falls die Katze anfängt zu hecheln wie ein Hund, wird es gefährlich, es sollte schnell für Kühlung gesorgt werden. In diesem Fall helfen feuchte Tücher, die über das Tier gelegt werden können. Auch wenn die Katze von der Idee vielleicht nicht zu 100% überzeugt ist, sollte man versuchen, das Tier mit dem feuchten Tuch zumindest abzureiben.

Katzen vertragen auch höhere Temperaturen gut, wenn sie ein kühles Plätzchen als Rückzugsmöglichkeit haben. Der Keller des Hauses, kühle Fliesen oder das bereits genannte feuchte Tuch können der Katze gute Abkühlung verschaffen. Es sollte auch genug frisches Trinkwasser vorhanden sein, wenn möglich in 2 großen Näpfen, damit das Wasser nicht so schnell warm wird.

Bei heißen Temperaturen fressen Katzen weniger als sonst, frisches Futter in größeren Mengen ist daher erst gegen Abend gefragt.

Aber wie regulieren Katzen ihre Körpertemperatur bei extremer Hitze? Das Fell und die Haut regulieren die Körpertemperatur, die zwischen 38 und 39 Grad Celsius liegt. Der Hitzeausgleich bei hohen Temperaturen erfolgt wie beim Hund durch Hecheln mit der Zunge. Jedes Fellhaar besitzt eine Talgdrüse, deren Inhalt beim Putzen über das Fell verteilt wird. Wenn sich die Katze ausführlich putzt und ihre Haare mit Speichel und Talg befeuchtet, so wirkt das kühlend.

Vor allem bei jungen Katzen, die auch nicht so viel still sitzen möchten, eignen sich kleine Sommerspiele für den Stubentiger und sorgen für Abwechslung!

Eine flache Schale mit kaltem Wasser gefüllt, ein paar kleine schwimmende Spielzeuge darin, beispielsweise Schaumstoffbälle, animieren die Katze nach dem Spielzeug zu fischen. Falls man es nicht so kompliziert haben will, reicht es schon, nur den Wasserhahn tropfen zu lassen. Der kleine Liebling ist animiert und bekommt nebenbei auch noch Abkühlung und Erfrischung.

Sollte die Katze bei heißen Temperaturen, trotz aller Hilfsmittel, nicht aufhören zu hecheln, ist es ratsam den Tierarzt aufzusuchen.

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