Monatsarchiv für März 2011

Mrz 14 2011

Profile Image of Anja

Hundehaftpflicht schützt vor finanziellem Ruin

Abgelegt unter Hundehaltung

hundeversicherung

Man stelle sich folgende Situation vor. Es ist ein sonniger Tag, man geht mit dem Hund spazieren. Weit und breit niemand in Sicht. Der Hund wird von der Leine gelassen und er rennt los. Plötzlich taucht ein Spaziergänger mit seinem Hund auf. Der Hund rennt auf den anderen Hund zu. Erst spielen die Hunde, plötzlich kommt es zur Beißerei. Der Hund hat das andere Tier schwer verletzt. Es folgen Ärger und hohe Arztrechnungen. Jetzt sollte der Besitzer eine Hundehaftpflicht haben. Hat er nicht? Hat er keine Hundehaftpflicht abgeschlossen? Die Hundehaftpflicht hätte die Kosten übernommen. Stattdessen muss der Besitzer jetzt alle Kosten selbst tragen. Tierarztrechnungen sind sehr hoch und unter Umständen fordert der Gegner auch noch Schmerzensgeld, welches auch noch bezahlt werden muss.

Oder was wäre, wenn der Hund keinen anderen Hund verletzt hätte, sondern vor ein Auto gelaufen wäre, was nun am Baum gelandet ist?

Es gibt viele solcher Beispiele, welche für den Abschluss einer Hundehaftpflicht sprechen. Eine private Haftpflichtversicherung schließen Hunde leider nicht mit ein, daher muss für den Vierbeiner eine separate Hundehaftpflicht abgeschlossen werden.

Der jährliche Beitrag zu einer Hundehaftpflicht liegt im Durchschnitt bei 50,00 € aufwärts. Dieser Beitrag ist ein geringer Aufwand. Im Gegenzug kann ein Schaden, der durch einen Hund verursacht wurde in die Tausende steigen und so den Hundehalter finanziell ruinieren.
Natürlich muss auch der Zahlungspflicht für die Hundehaftpflicht genauso sorgfältig nachgegangen werden, denn eine nicht bezahlte Versicherung lehnt im Schadensfall die Leistungen ab. Dann ereilt den Hundebesitzer dasselbe Schicksal und er muss wieder aus eigener Tasche bezahlen.

Viele Großstädte, wie z.B. Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt haben die Hundehaftpflicht sogar als Pflichtversicherung festgelegt. Manche Städte beziehen sich nur auf die Kampfhunderassen, wegen der hohen Gefährdung. Berlin jedoch hat für alle Hunde die Pflicht zur Hundehaftpflicht verabschiedet – das ist auch gut so. Stell` man sich nur vor, das eigene Kind wird von einem fremden Hund gebissen und der Besitzer hat weder eine Hundehaftpflicht noch Geld auf dem Sparbuch?!

Trotzdem gibt es in Deutschland noch keine Regelung, welche alle Hundebesitzer zum Abschluss einer Hundehaftpflicht verpflichtet. Ein Hundebesitzer haftet nicht nur für Tier- oder Personenschäden. Nein, er haftet auch bei Sachschäden, weil der Liebling auf die Straße rennt und einen Auffahrunfall verursacht.

Bei der Auswahl der richtigen Hundehaftpflicht sollte man nicht nur auf einen günstigen Beitrag achten. Die Bedingungen unter welchen Voraussetzungen die Versicherung zahlt sollten genau geprüft werden. Es sollte geklärt werden, welche Leistungen in welcher Höhe bei einem Schadensfall erbracht werden.

Die Versicherungssumme der Hundehaftpflicht sollte auf jeden Fall eine Mindestdeckung von 5 Mio. Euro haben. Eine günstige Hundehaftpflicht kann der Hundehalter sogar bis 20Mio Euro absichern. Versichert man den Hund gut, dann ist auch der Hundebesitzer gut gegen den finanziellen Ruin abgesichert.

Keine Kommentare

Mrz 14 2011

Profile Image of Anja

Das Tierlexikon

Abgelegt unter Allgemein

Informationen über Tiere und Tierarten
Das Tierlexikon bietet wissenschaftliche Informationen zu verschiedenen Tieren und Tierarten. Von Walen über Affen bis hin zu Bären, hier finden Sie eine Menge von Tierbildern und Tier Informationen.

Keine Kommentare

Mrz 09 2011

Profile Image of Anja

Allergien bei Hunden

Abgelegt unter Hundehaltung

Was die wenigsten Hundebesitzer wissen: Auch der Hund kann unter Allergien leiden.

Auslöser für die Allergie bei Hunden können harmlos erscheinende Alltagsdinge sein, wie der Futternapf oder das Spielzeug. Aber auch Hausstaubmilben, Blütenstaub oder Schimmelpilze führen bei Hunden zu Überreaktionen des Immunsystems.

Die Allergieanfälligkeit bei Hunden ist je Rasse vollkommen unterschiedlich – die Reaktion bei Hunden auf Allergien ist dagegen fast immer gleich. Da die Haut rot wird und sich schuppt, kratzt und zwickt sich der Hund, was zu Entzündungen führen kann. Das Tränen von Augen und Niesen ist bei Hunden dagegen eher selten – die Schleimhäute sollten dennoch kontrolliert werden.

Es gibt auch Hunde, die empfindlich mit Magen-Darm-Problemen reagieren. Der Hund sollte unbedingt dem Tierarzt bei derartigen Symptomen vorgestellt werden. Man kann mittels einem Blut- oder einem Hauttest (hierfür wird der Hund allerdings unter Narkose geschoren) beim Tierarzt die Allergieart herausfinden und die entsprechenden Medikamente verordnen lassen.

Schwierig im Bereich der Allergien bei Hunden wird es bei einer Futtermittelallergie, da nur durch ein systematisches „Probieren“ des Futtermittels sicher herausgefunden werden kann, wogegen der Hund allergisch reagiert. Manchmal reicht eine Umstellung auf „Exoten“, wie Elch- oder Straußenfleisch.

Es gibt vielerlei Substanzen, die bei Hunden allergische Reaktionen auslösen können. Sie werden eingeatmet oder über die Haut bzw. die Nahrung aufgenommen. Im Allgemeinen lösen diese Stoffe beim ersten Kontakt noch keine Allergien aus. Erst wenn der Körper bereits genug Antigene gebildet hat, kann es, quasi als Entgleisung des Immunsystems, zu Überreaktionen bzw. Allergien gegen bestimmte Stoffe kommen. Die Veranlagung zur Bildung von Allergien ist übrigens genetisch bedingt und kann auch weitervererbt werden.

Den Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen kann man in den meisten Fällen nicht völlig vermeiden. Der Hundehalter hat aber die Möglichkeit, das Leiden des vierbeinigen Allergikers zu lindern. Er sollte nach einem Spaziergang das Fell gründlich ausbürsten und in der Wohnung beispielsweise Bodenbeläge, Decken oder Teppiche vermeiden, wo sich krankmachende Substanzen oder Milben einnisten können.

Leidet der Hund etwa unter einer Flohallergie (genauer gesagt gegen den Flohspeichel), kann ein Biss den Hund gewissermaßen „aus der Haut fahren“ lassen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl wirksamer Mittel zur Linderung bei Hundeallergien in Form von Hundeshampoos, Tropfen oder Puder. Aber auch eine Hypersensibilisierung, verordnet und begleitet durch den Tierarzt, ist weit verbreitet. Hier werden kleine Dosen des den Hund ursprünglich krank machenden Allergens verabreicht, um die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen diese bestimmte Substanz nachhaltig zu schwächen. Zur Linderung der Hundeallergie kann in sehr schweren Fällen auch Kortison verschrieben werden, allerdings ist hier mit starken Nebenwirkungen zu rechnen.

Zum Glück unterstützt die günstige Hundeversicherung den Hundehalter bei der Finanzierung der Tierarztkosten.

Keine Kommentare