Monatsarchiv für April 2009

Apr 16 2009

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Zusammenleben mit Kind und Hund – harmonisch und sicher

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Das Zusammenleben mit Kind und Hund muss harmonisch und sicher gestaltet werden. Damit dies funktionieren kann, müssen sowohl Eltern als auch Kinder einige wichtige Regeln beachten.

Vorbeugen ist das Stichwort!

Eltern dürfen das Kind und den Hund niemals unbeaufsichtigt allein lassen.  Das Zusammenspiel von Hund und Kind bleibt immer unberechenbar und spätestens dann, wenn ein Tier Schmerz empfindet, reagiert es unplanmäßig.

Eine gute Ausbildung und Erziehung des Hundes durch die Eltern ist ebenfalls ein vorbeugendes Mittel. Wer in Kurse der Hundeschule investiert, der kann dort mit seinem Hund Freude haben und auch den Grundstein für ein gutes Gehorsam legen. Dort können die Eltern auch sog. calming singals (Beschwichtigungssignale) des Hundes erkennen lernen, um schon frühzeitig zu erkennen, wann der Hund z. B. Stress empfindet.

Des Weiteren muss durch die Eltern darauf geachtet werden, dass der Hund sich zu jeder Zeit zurückziehen kann, wenn ihm der Trubel zu groß wird. Die Rückzugsmöglichkeit gilt vorallem für das Schlafen und das Fressen. Ist der Hund ungestört, so wird einem großen Konfliktpotential vorgebeugt.

Neben dem Vorbeugen der Eltern müssen auch die Kinder den Umgang mit dem Hund erlernen.

Hunde sind kein Spielzeug! Kind wie Hund müssen mit Respekt behandelt werden und dies ist von enorm wichtiger Bedeutung. Das Ziehen am Schwanz des Hundes oder das stürmische Umarmen eines Hundes am Hals sind tabu. Ebenso sollte der Hund niemals beim Fressen oder Schlafen gestört werden.

Lernen sich der eigene Hund und das Kind über Jahre hinweg gut kennen, so muss trotzdem immer signalisiert werden, dass bei fremden Hunden keinen falls die leichtfertigen Annäherungen stattfinden dürfen. Im Sinne des Kindes und des fremden Hundes darf ein Hund nie gestreichelt werden, bevor man den Besitzer gefragt hat.

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Apr 16 2009

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Katzen – Kratzen an der Schlafzimmertür

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Die geliebten Vierbeiner können schon mal Unarten an den Tag legen, die den Besitzer verrückt machen können.

Dazu zählt z. B. auch das Kratzen an der Schlafzimmertür. Katzen sind sehr neugierige Tiere und sie möchten natürlich in keinem Fall vom Herrchen getrennt sein – dennoch müssen sie lernen, sich mit der Situation zu arrangieren.

Einige Katzenhalter lassen ihre Katzen auch nachts in das Schlafzimmer – entweder weil sie den “Kratzkampf” bereits verloren haben oder weil sie ihn nicht beginnen wollten.

Katzen sind kreativ wenn es darum geht, den Dichtungsgummi heraus zu picken. Auch das Springen an Türklinken können sie lernen. An Türen mit Luftschächten können sie hervorragend durch das Gitter Miauen oder an dem Gitter kratzen.

Es gibt eigentlich nur eine wirksame Methode um den geliebten Schlaf in der Nascht zurück zu erhalten: konsequente Ignoranz. Beginnt der Mensch, auf das Verhalten der Katzen zu reagieren, so bestätigt er das Tier. Wenn die Katze miaut und kratzt und das Herrechen steht auf, öffnet die Tür und verscheucht das Tier, so ist das noch immer eine Bestätigung.

Die Katze wollte ihr Herrchen sehen und hat gemerkt: wenn ich kratze, dann kommt das Herrchen.

Also in jedem Fall ignorieren, damit man wieder schlafen kann.

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Apr 03 2009

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Gefahren für den Hund: Schwimmen im Gartenteich oder Pool

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Die ersten warmen Tage des Jahres sind angebrochen und die Hunde können es meist kaum erwarten, endlich wieder in die Gräben und Seen zu springen und eine Runde zu schwimmen.

Im Hochsommer wird das kühle Nass dann immer wichtiger und vorallem dunkle Hunde oder Hunde mit einem dichten Unterfell sind über Abkühlung sehr dankbar. Wer nun einen Gartenteich im Garten hat, der könnte auf die Idee kommen, den Hund im Wasser schwimmen zu lassen. Ebenso bei einem Pool.

Es gibt sehr viele Gründe, die dagegen sprechen, einen Hund in den Gartenteich oder den Pool zu lassen. Ein Grund ist jedoch lebensgefährlich: Polizisten und auch Feuerwehrmänner berichten über Hunde, die tot im Gartenteich oder Pool gefunden wurden. Die Besitzer sind fassungslos, dabei kann der Hund doch schwimmen und er war doch schon öfter im Teich zum schwimmen gewesen. 

Fakt ist jedoch, dass die Hunde an der glitschigen Folie keinen Halt haben und auch bei gefliesten Pooltreppen sehr leicht den Grip verlieren können. Ist der Hund entspannt und schönster Sonnenschein, so wird der Hund auch in Ruhe aus dem Teich oder Pool hinaussteigen. Was aber wenn es stark regnet, der Boden und der Rand auch nass und rutschig sind und der Hund in Panik kommt?

Das ist der Moment, in dem ein Hund auch ertrinken kann. Sie schwimmen panisch im Kreis und versuchen sich an der nassen und glitschigen Teichfolie nach draußen zu stemmen. Wenn das nicht klappt, dannn nimmt das leider manchmal ein sehr trauriges Ende.

Daher bitte in jedem Fall schauen, dass der Hund – wenn er doch in den Pool oder Teich darf – eine sichere Ausstiegsmöglichkeit hat.

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