Archiv für die Kategorie 'Pferdekrankheiten'

Sep 12 2008

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Anja

Homöopathisches Mittel bei entzündeten Augen

Es kommt nun wieder die windige Zeit, in die die Augen von Hunden und Pferden besonders gereizt sind. Die Pferde werden etwas weniger von den Fliegen gestresst, sodass die Augen sich vielleicht einige wochen ausruhen können.

Geht die stürmische Jahreszeit jedoch wieder los, so muss der Besitzer gut auf die Augen seiner Tiere achten.

Wenn die Augenlider geschwollen sind und das Auge gereizt ist, so kann ein homöopathische Mittel namens “Euphrasia” eine sehr gute Wirkung erzielen. Von den Tierärzten wird meistens Euphrasia empfohlen, das auch Augentrost genannt wird. Es findet ebenso in der Humanmedizin Anwendung.

Sollten die Augen nach ein paar Tagen nicht wesentlich besser aussehen, so muss der Tierarzt gerufen werden.

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Sep 09 2008

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Anja

Inhalieren mit Pferden - vorbeugend und heilend

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Staubige Reitplätze, Pollen in der Lust und Schimmelsporen am Heu sind der “Tod auf Raten” für eine jede Pferdelunge. Kommt nun noch eine akute oder chronische Entzündung der Atemwege hinzu, so muss der Pferdebesitzer dringend handeln.

Vorbeugend zu Handeln ist sicher das Beste, aber auch den Pferden muss geholfen werden, die bereits erkrankt sind.

Wenn sich in der Pferdelunge bereits Schleim angesammelt hat, dann ist dieser Schleim anfällig dafür, immer weitere Schichten auf sich zu lagern und lässt sich dann auch nicht mehr ohne Weiteres abhusten. Inhalieren hilft, den Schleim zu verflüssigen.

Wenn es soweit gekommen ist, dann entscheidet eine Bronchoskopie darüber, wie schlimm es wirklich im Inneren aussieht. Machmal hilft nur noch eine Lungenspülung. Damit es nicht soweit kommt, kann bei Husten-Patienten inhaliert werden. Dazu benötigt man einen kleinen Markteinblick, um die vielen Produkte zu unterscheiden.

Wichtig ist bei der Inhalation die Größe der zerstäubten Partikel. Hintergrund: Es wird eine Flüssigkeit so zerstäubt, dass sie die Schleimhäute befeuten und reinigen soll. Nur mit Hilfe von Ultraschallschwingungen kann aus der Flüssigkeit so feiner Nebel entstehen, dass dieser die unteren Atemwege erreicht und nicht schon im Nasenkanal kondensiert.

Aber was heißt klein? Hierbei geht es um die Partikelgröße zwischen 1 und 2,5 Mikrometer. Diese Partikelgröße wird die unteren Atemwege erreichen.

Zum Lösen von festsitzendem Schleim kann man mit Kochsalzlösung oder Kamillenextrakten inhalieren.  Diese regen die Selbstreinigung der Lunge an, da der feine Nebel die Lungen anfeuchtet und den Schleim verflüssigt. Ätherische Öle sollten jedoch nicht in einen Ultraschallvernebler gegeben werden, da diese die feinen Flimmerhärchen in der Lunge verkleben. In schweren Fällen und nur nach Absprache mit dem Tierartz, können auch Medikamente wie Kortison vernebelt werden.

Ist das Pferd erkrankt, so sollte der Besitzer das Pferd 20 min täglich inhalieren. Damit die Wirkung des Inhalierens nicht verpufft, muss das Pferd in aller Ruhe inhalieren können. Ein ruhiger Standort ist hierbei sehr wichtig, da sich viele Pferde nicht wirklich wohl dabei fühlen.

Wenn man nur zur Schleimlockerung inhaliert, dann sollte das vor der Belastung passieren, damit das Pferd danach beim Laufen den flüssig gewordenen Schleim abhusten kann. Die Hygiene darf in keinem Fall außer Acht gelassen werden, damit man die sich nicht im negativen Entfaltet: die Inhalations-Maske und der Schlauch durch den die Kochsalzlösung o.ä. fließt muss nach jedem Gebrauch gereinigt werden, da sonst Krankheitserreger wieder vernebelt werden und dann zurück in die Lunge transportiert werden.

Die bekanntesten Marken sind der Kegel Inhalator, Hippomed und Impex.

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Sep 05 2008

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Endoskopie / Bronchoskopie bei Pferdhusten

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Pferdehusten - der Schock eines jeden Pferdehalters: Die einzige Möglichkeit um bei einem Pferd das Ausmaß einer Erkrankung der Atemwege zu erkennen, ist die Endoskopie / Bronchoskopie.

Selbt das Abhören durch einen hoch qualifizierten Tierarzt birgt ein Restrisiko in sich, dass die Erkankung nicht erkannt wird. Sind beispielsweise die Schleimhäute gereizt und eine dünne Schicht extrem festem Schleims hat sich angelagert, so kann das der Tierarzt unter Umständen nicht hören, da die Vibration des flüssigen / zähen Schleimes fehlt.

Daher ist es ratsam, eine Endoskopie durchführen zu lassen. Das Pferd wird sediert und ein Schlauch wird in die Nase eingeführt. Dieser Schlauch hat am Ende eine Kamera, die das Bild direkt auf einen Bildschirm ausgibt oder aber dem Tierarzt das Bild auf einem kleinen Empfänger anzeigt. Der Tierarzt kann gezielt den Kehlkopf ansehen, er kann Schleimproben entnehmen, er kann sehen wie viel Lungenvolumen vom Schleim quasi besetzt ist, er kann auch sehen wie fest und zäh der Schleim schon geworden ist.

Erst danach kann gezielt behandelt werden. Hat der Pferdebesitzer eine Pferde Krankenversichrung, so zahlt diese die Kosten für die Endoskopie. Die Kosten liegen - je nach Aufwand an Medikation, Durchführung der Schleimprobe etc. - zwischen 80,00 und 180,00 Euro.

Nach einer gezielten Behandlung des Hustens sollte eine abschließende Bronchoskopie gemacht werden, um ganz sicher zu sein, dass das Pferd gesund ist.

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Sep 05 2008

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Erfolgreiche Behandlung von Pferdehusten

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Es ist extrem wichtig, dass der Pferdebesitzer beim Husten seines Pferdes hellhörig wird.

Meinungen wie: “mein Pferd hustet beim Reiten mal ab!” sind gefährlich und werden immer auf Kosten des Pferdes ausgetragen. Ein gesundes Pferd hustet nicht!!

Wenn die Situation des Hustens also gegeben ist, dann muss schnell gehandelt werden. Die einzige sichere Lösung ist eine Endoskopie / Bronchoskopie bei der eine Schleimprobe entnommen wird.

Diese Schleimprobe wird dann im Labor untersucht, um herauszufinden weswegen das Pferd erkrankt ist, welche Erreger im Schleim sitzen und ob das Pferd Antikörper gebildet hat.

Ein gutes Labor wird dann - wenn nötig - ein spezielles Antibiotika anpassen, das dem Pferd gezielt hilft. Zusätzlich helfen dann Schleimlöser wie Equimucin und tägliches Inhalieren und Bewegen.

Merke:

1. Wenn nötig dann angepasstes Antibiotika

2. tägliches Inhalieren

3. Unterstützung mit Schleimlöser (z.B Equimucin)

4. tägliche Bewegung damit der Schleim nach draußen gebracht werden kann

Wer sich daran hält, der wird die Kostenexplosion beim Tierarzt nicht erleben und auch kein chronisch krankes Pferd haben. Dies sollte jedem recht sein.

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Jun 12 2008

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Equine rezidivierende Uveitits (ERU) - Periodische Augenentzündung

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Viele Pferdebesitzer stehen derzeit vor der Selben Problematik: die sonst so schönen und klaren Augen der Pferde tränen, es bildet sich gelber Ausfluss und eine Kruste.
Hierbei soll als erstes gesagt werden, dass viele Ursachen für diese Erscheinung vorhanden sein könnten. Wenn sich der Pferdebesitzer nicht 100%ig sicher ist, woher dieses Krankheitsbild resultiert, ist in jedem Fall ein Tierarzt zu konsultieren.

1. Eine Ursache können Fliegen sein, welche sich am Auge aufhalten und damit das Pferdeauge verunreinigen und auch reizen. Fliegenfransen sind dann Pflicht und eine entzündungshemmende Salbe oder Tropfen - jedoch nur nach Absprache mit einem Tierarzt. Wenn das Auge demnach vor den Fliegen geschützt ist und die Entzündung gehemmt wird, dann ist nach 2-3 Tagen das Schlimmste überstanden und das Auge ist wieder klar, ohne Schwellung und auslaufender Tränenflüssigkeit.

Homöopathische Mittel können eine sehr gute Wirkung erzielen. Von den Tierärzten wird meistens Euphrasia empfohlen, das auch Augentrost genannt wird. Es findet ebenso in der Humanmedizin Anwendung und schafft Abhilfe wenn die Augenlider geschwollen und die Augen gereizt sind. Sollten die Augen nach ein paar Tagen nicht wesentlich besser aussehen, so muss der Tierarzt gerufen werden.

2. Wenn jedoch nicht die Fliegen oder Mücken Auslöser sind, so kann es sich um Equine rezidivierende Uveitits (ERU) - Periodische Augenentzündung handeln.  Diese Krankheit führt in den meisten Fällen mittel- bis langfristig zur Erblindung des betroffenen Auges wenn sie nicht umgehend behandelt wird.
Der  Auslöser der periodischen Augenentzündung  ist eine Infektion des inneren Auges mit einer Bakterienart, der sogenannten Leptospiren. Diese Bakterien werden meist über Mäuse verbreitet und dann vom Pferd über das Futter oder Wasser aufgenommen.
Ein Pferd erkrankt dann, wenn es zu einer Auswanderung der Leptospiren aus dem Blutgefäßsystem in den Glaskörper des Auges erfolgt.
Die Anzeichen sind genau die Selben, wie sie bereits eingehend genannt wurden. Zu dem ist das Auge sehr lichtempfindlich und die Pupille verengt sich.

Da nicht alle Pferde mit stark zugekniffenen Augen dem Besitzer verdeutlichen, dass eine ernste Erkrankung vorliegt bleibt das Risiko, dass der Besitzer von der zuvor genannten „fliegenbedingte Bindehautentzündung“ ausgeht und nun in Eigenregie versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Ein folgenschwerer Fehler.
Spätfolgen bei falscher oder nicht erfolgter Behandlung sind beispielsweise die Augeninnendruckerhöhung oder auch die Netzhautablösung und daraus resultierende Erblindung.
Wenn der Entzündungsschub rechtzeitig erkannt wird, so kann der Tierarzt eine Behandlung mit Salben beginnen, die die Pupille wieder weitstellen und somit den Pupillenkrampft lösen. Auch eine cortisonhaltige Spritze in den Bindesack ist eine Behandlungsmöglichkeit.
Wurde die Behandlung jedoch zu spät eingeleitet, so bleibt nur noch die Vitrektomie als Operation. Hierbei wird das Glaskörpermaterial des betroffenen Auges ausgetauscht. Die bereits entstandenen Schäden können jedoch nicht mehr rückgängig gemacht werden.

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