Archiv für die Kategorie 'Hundehaltung'

Mrz 14 2011

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Anja

Hundehaftpflicht schützt vor finanziellem Ruin

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hundeversicherung

Man stelle sich folgende Situation vor. Es ist ein sonniger Tag, man geht mit dem Hund spazieren. Weit und breit niemand in Sicht. Der Hund wird von der Leine gelassen und er rennt los. Plötzlich taucht ein Spaziergänger mit seinem Hund auf. Der Hund rennt auf den anderen Hund zu. Erst spielen die Hunde, plötzlich kommt es zur Beißerei. Der Hund hat das andere Tier schwer verletzt. Es folgen Ärger und hohe Arztrechnungen. Jetzt sollte der Besitzer eine Hundehaftpflicht haben. Hat er nicht? Hat er keine Hundehaftpflicht abgeschlossen? Die Hundehaftpflicht hätte die Kosten übernommen. Stattdessen muss der Besitzer jetzt alle Kosten selbst tragen. Tierarztrechnungen sind sehr hoch und unter Umständen fordert der Gegner auch noch Schmerzensgeld, welches auch noch bezahlt werden muss.

Oder was wäre, wenn der Hund keinen anderen Hund verletzt hätte, sondern vor ein Auto gelaufen wäre, was nun am Baum gelandet ist?

Es gibt viele solcher Beispiele, welche für den Abschluss einer Hundehaftpflicht sprechen. Eine private Haftpflichtversicherung schließen Hunde leider nicht mit ein, daher muss für den Vierbeiner eine separate Hundehaftpflicht abgeschlossen werden.

Der jährliche Beitrag zu einer Hundehaftpflicht liegt im Durchschnitt bei 50,00 € aufwärts. Dieser Beitrag ist ein geringer Aufwand. Im Gegenzug kann ein Schaden, der durch einen Hund verursacht wurde in die Tausende steigen und so den Hundehalter finanziell ruinieren.
Natürlich muss auch der Zahlungspflicht für die Hundehaftpflicht genauso sorgfältig nachgegangen werden, denn eine nicht bezahlte Versicherung lehnt im Schadensfall die Leistungen ab. Dann ereilt den Hundebesitzer dasselbe Schicksal und er muss wieder aus eigener Tasche bezahlen.

Viele Großstädte, wie z.B. Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt haben die Hundehaftpflicht sogar als Pflichtversicherung festgelegt. Manche Städte beziehen sich nur auf die Kampfhunderassen, wegen der hohen Gefährdung. Berlin jedoch hat für alle Hunde die Pflicht zur Hundehaftpflicht verabschiedet – das ist auch gut so. Stell` man sich nur vor, das eigene Kind wird von einem fremden Hund gebissen und der Besitzer hat weder eine Hundehaftpflicht noch Geld auf dem Sparbuch?!

Trotzdem gibt es in Deutschland noch keine Regelung, welche alle Hundebesitzer zum Abschluss einer Hundehaftpflicht verpflichtet. Ein Hundebesitzer haftet nicht nur für Tier- oder Personenschäden. Nein, er haftet auch bei Sachschäden, weil der Liebling auf die Straße rennt und einen Auffahrunfall verursacht.

Bei der Auswahl der richtigen Hundehaftpflicht sollte man nicht nur auf einen günstigen Beitrag achten. Die Bedingungen unter welchen Voraussetzungen die Versicherung zahlt sollten genau geprüft werden. Es sollte geklärt werden, welche Leistungen in welcher Höhe bei einem Schadensfall erbracht werden.

Die Versicherungssumme der Hundehaftpflicht sollte auf jeden Fall eine Mindestdeckung von 5 Mio. Euro haben. Eine günstige Hundehaftpflicht kann der Hundehalter sogar bis 20Mio Euro absichern. Versichert man den Hund gut, dann ist auch der Hundebesitzer gut gegen den finanziellen Ruin abgesichert.

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Mrz 09 2011

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Allergien bei Hunden

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Was die wenigsten Hundebesitzer wissen: Auch der Hund kann unter Allergien leiden.

Auslöser für die Allergie bei Hunden können harmlos erscheinende Alltagsdinge sein, wie der Futternapf oder das Spielzeug. Aber auch Hausstaubmilben, Blütenstaub oder Schimmelpilze führen bei Hunden zu Überreaktionen des Immunsystems.

Die Allergieanfälligkeit bei Hunden ist je Rasse vollkommen unterschiedlich – die Reaktion bei Hunden auf Allergien ist dagegen fast immer gleich. Da die Haut rot wird und sich schuppt, kratzt und zwickt sich der Hund, was zu Entzündungen führen kann. Das Tränen von Augen und Niesen ist bei Hunden dagegen eher selten – die Schleimhäute sollten dennoch kontrolliert werden.

Es gibt auch Hunde, die empfindlich mit Magen-Darm-Problemen reagieren. Der Hund sollte unbedingt dem Tierarzt bei derartigen Symptomen vorgestellt werden. Man kann mittels einem Blut- oder einem Hauttest (hierfür wird der Hund allerdings unter Narkose geschoren) beim Tierarzt die Allergieart herausfinden und die entsprechenden Medikamente verordnen lassen.

Schwierig im Bereich der Allergien bei Hunden wird es bei einer Futtermittelallergie, da nur durch ein systematisches „Probieren“ des Futtermittels sicher herausgefunden werden kann, wogegen der Hund allergisch reagiert. Manchmal reicht eine Umstellung auf „Exoten“, wie Elch- oder Straußenfleisch.

Es gibt vielerlei Substanzen, die bei Hunden allergische Reaktionen auslösen können. Sie werden eingeatmet oder über die Haut bzw. die Nahrung aufgenommen. Im Allgemeinen lösen diese Stoffe beim ersten Kontakt noch keine Allergien aus. Erst wenn der Körper bereits genug Antigene gebildet hat, kann es, quasi als Entgleisung des Immunsystems, zu Überreaktionen bzw. Allergien gegen bestimmte Stoffe kommen. Die Veranlagung zur Bildung von Allergien ist übrigens genetisch bedingt und kann auch weitervererbt werden.

Den Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen kann man in den meisten Fällen nicht völlig vermeiden. Der Hundehalter hat aber die Möglichkeit, das Leiden des vierbeinigen Allergikers zu lindern. Er sollte nach einem Spaziergang das Fell gründlich ausbürsten und in der Wohnung beispielsweise Bodenbeläge, Decken oder Teppiche vermeiden, wo sich krankmachende Substanzen oder Milben einnisten können.

Leidet der Hund etwa unter einer Flohallergie (genauer gesagt gegen den Flohspeichel), kann ein Biss den Hund gewissermaßen „aus der Haut fahren“ lassen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl wirksamer Mittel zur Linderung bei Hundeallergien in Form von Hundeshampoos, Tropfen oder Puder. Aber auch eine Hypersensibilisierung, verordnet und begleitet durch den Tierarzt, ist weit verbreitet. Hier werden kleine Dosen des den Hund ursprünglich krank machenden Allergens verabreicht, um die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen diese bestimmte Substanz nachhaltig zu schwächen. Zur Linderung der Hundeallergie kann in sehr schweren Fällen auch Kortison verschrieben werden, allerdings ist hier mit starken Nebenwirkungen zu rechnen.

Zum Glück unterstützt die günstige Hundeversicherung den Hundehalter bei der Finanzierung der Tierarztkosten.

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Feb 23 2011

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Das Zusammenleben von Hund und Katze

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Anderthalb Jahre leben die Beiden nun bereits zusammen in unserem Haus und mittlerweile ist auch wirklich ein “Zusammenleben” daraus geworden.

Unsere Katze war zwei, als wir den Hundewelpen, zehn Wochen alt, direkt vom Züchter durch die Haustür trugen und vorsichtig zu Boden setzten. Den Blick unserer Katze in diesem Moment werde ich nie vergessen und wenn ich ihn als Blick eines Menschen deuten würde, so hätte er sicher bedeutet: Das darf doch wohl nicht wahr sein, bzw. das ist jetzt sicher nicht euer Ernst!

Der Mythos des Nichtverstehen von Hund und Katze existiert seit eh und je und auch bei uns schien sich dieser zu bewahrheiten.

Die Körpersprache dieser beiden Tierarten ist einfach zu unterschiedlich, sodass sie sich wirk-lich verstehen könnten. Das Schwanzwedeln unseres Welpen deutete sie sofort als Gefahr und ein bedrohliches Fauchen war die promte Reaktion darauf. Unser Hund verstand es nicht; wieso wollte sie nicht mit ihm spielen? Immer wieder versuchte er sein Glück, sprang fröhlich vor ihr hin und her, wedelte wie verrückt mit seinem Schwanz und erntete Fauchen und so manchen Tatzenhieb auf seine Fellnase.

Spätestens da wird es dann auch nicht ungefährlich, denn eine scharfe Katzenkralle im Auge kann zu schweren Verletzungen führen. Doch glücklicher Weise passierte das bei uns in die-ser “Kennenlernzeit” nie.

Im Laufe der Zeit jedoch gewöhnten sie sich aneinander. Zum Einen konnte sie ihm jederzeit als Freigängerin aus dem Wege gehen und zum Anderen verlor unser Hund das Interesse an ihr.

Auch war es sicher von Vorteil, dass es in unserem Haus ein Zimmer gab (Schlafzimmer), das von Anfang an für Hunde verboten und nur für Katzen erlaubt war. Das kann ich auch jedem, der beide Tierarten hält, nur empfehlen, denn so gibt es eine natürliche Rückzugsmöglichkeit für die Katze.

Dazu noch die Anmerkung: einem Welpen beizubringen, dass diese Türschwelle für ihn „Halt“ bedeutet, ist eine sehr einfache Übung, die nur zwei, drei Tage Konsequenz erfordert.
Alles in allem kann ich aus unserer Erfahrung, sagen, dass das Zusammenleben von Hund und Katze ohne Probleme möglich ist. – allerdings richtige enge Freunde werden die Beiden wohl nie werden.

Und doch gibt es Tage, da liegen sie tatsächlich nur ein winziges Stück voneinander entfernt und schlafen; auch wenn ab und an einer den anderen misstrauisch anblinzelt.

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Nov 26 2010

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Hundemantel ja nein – wann friert ein Hund?

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Wann friert ein Hund?

Immer wieder begegnen einem, wenn es draußen kalt ist, Hunde, die von ihren Besitzern in Hundemäntel oder Stiefelchen gepackt werden. Bei manchem erzeugt dies Kopfschütteln, für andere wiederum ist es ein Zeichen von Tierliebe. Doch wie sinnvoll ist es nun wirklich, seinen vierbeinigen Freund in wärmende Bekleidung zu stecken?

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit sich warm anzuziehen, wenn kalte Temperaturen herrschen und viele schließen deshalb von uns Menschen auf die Haustiere. Doch auch wenn diese oftmals bereits ziemlich verwöhnt sind aufgrund der angenehm warmen Verhältnisse zu Hause, so bleibt ein Hund immer noch ein Hund. Natürlich ist auch für ihn Kälte nicht gerade angenehm, dennoch sind die meisten Hunderassen mit einem längeren und dichten Fell von Natur aus gut auch gegen widrige Witterungsverhältnisse gewappnet. Bei ihnen ist es vollkommen überflüssig und mitunter sogar ungesund, sie zu warm einzupacken, auch wenn draußen Minusgrade herrschen. Ein gesunder Hund ist, sobald er im Freien ist, fortlaufend in Bewegung und ist schon alleine dadurch vor Unterkühlung gefeit.

Viel eher droht ihm durch zu warme Bekleidung eine nicht ungefährliche Überhitzung. Bei kleinen, alten oder kranken Hunden, aber auch bei kurzhaarigen Rassen ohne dichtes Unterfell kann es hingegen durchaus sinnvoll sein, ihnen einen wärmenden Hundemantel überzuziehen. Bei allen Hunden sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Fell nicht zu sehr durchnässt wird und sie damit zu lange in der Kälte bleiben. Das kann durchaus zu Erkältungen führen. Deshalb sind bei frostigen Temperaturen eher kürzere Aufenthalte im Freien anzuraten. Je nach Witterung ist unter Umständen auch ein leichter Regenschutz angebracht, der die Bewegungsfreiheit nicht allzu sehr einschränkt. Denn das ist für den Hund alles andere als angenehm und er tut dies nicht selten durch Missfallensäußerungen kund. Ohnehin wird ein Zittern des Hundes oft fälschlicherweise als Frieren interpretiert, dabei geschieht dies oft auch nur, wenn er aufgeregt ist.

Streusalz Gift für Hundepfoten

Ein wirkliches Problem im Winter stellen Streusalz und Split für die empfindlichen Hundepfoten dar. Sie können Pfoten rissig und spröde machen und in weiterer Folge zu schmerzhaften Entzündungen führen. Am besten lässt sich dies verhindern, indem man vor und vor allem nach dem Spaziergang die gereinigten Pfoten mit einer fetthaltigen Creme einschmiert. Noch besser wäre es, wenn möglich zu stark gestreute Wege ganz zu meiden.

Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln und einer Portion gesunden Menschenverstandes braucht also selbst im Winter kein Hund grundlos zu frieren oder sich gar zu erkälten.

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Nov 03 2010

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Hundekrankheit: Bindehautentzündung beim Hund

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Gerade Hunde sind sehr anfällig für Augenreizungen, vor allem die weit verbreitete Bindehautentzündung wie sie auch beim Menschen nicht unüblich ist. Jedoch auch hier ist eine tierärztliche Diagnose sehr wichtig. Denn eine Bindehautentzündung wird auch oft mit einer Hornhautverletzung verwechselt, dies geschieht wenn ein Hund zum Beispiel ein Steinchen oder ähnliches ins Auge bekommt. Eine Bindehautentzündung beim Hund hat jedoch andere Ursachen. Wie zum Beispiel eine Allergie oder als Konsequenz auf Pollen, Staub oder Rauch. Vor allem wenn beide Augen betroffen sind und diese Bindehautentzündung immer wiederkehrt, so ist dies ein Indikator dafür dass der Hund wohl sehr unter einer bestimmten Allergie leidet. Jedoch ist eine Bindehautentzündung auch vom Menschen auf das Tier übertragbar, wichtige Vorkehrungen sind zu treffen wenn im Haushalt Personen mit dieser Infektion erkrankt sind.

Die Bindehautentzündung beim Hund verschwindet oft innerhalb von 24 Stunden, sowie die Rötungen der Augen. Erst wenn auch Fieber oder eine stark erhöhte Temperatur mit einhergehen und/oder Appetitlosigkeit dazukommt, ist eine Bindehautentzündung sehr gefährlich und es sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Der Arzt wird schnell feststellen können ob die Bindehautentzündung auf eine Allergische Reaktion zurückzuführen ist oder andere Ursache hat. Im Falle einer Allergischen Reaktion wäre eine Behandlung mit Antihistamine in Form von Augentropfen die gängigste Behandlungsart. Dieses würde die Infektion innerhalb von zwei bis drei Tagen verschwinden lassen. Steht eine andere Ursache im Vordergrund, welches ein austrocknen der Tränendrüsen und des gesamten Auges zur Folge hat, müsste hier mit Antibiotika Salben oder Tropfen behandelt werden. Sodass das Auge keine Langzeitschäden nimmt.

Unbehandelt kann eine Bindehautentzündung beim Hund schwerwiegende Folgen mit sich bringen. So kann es zu einer irreparablen Beschädigung der Hornhaut und auch der Tränendrüsen kommen. Der Hund leidet dann sehr, denn er ist dann nicht mehr in der Lage Tränenflüssigkeit zu produzieren. Die Hornhaut verkümmert und das Auge ist nun nicht mehr geschützt vor der Umwelt. Ständiges säubern der Augen und zuführen von künstlicher Tränenflüssigkeit sind die Konsequenz auch eine Operation kann eine mögliche Folge sein. Tierarztkontrollen werden bei einer solchen Schädigung der Augen unerlässlich.

Regelmäßiges Beobachten durch den Hundehalter sowie regelmäßige Tierarztbesuche helfen Bindehautentzündungen rechtzeitig zu erkennen und eine chronische Bindehautentzündung frühzeitig zu behandeln.

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Okt 18 2010

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Können Hunde frieren?

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Wenn es draußen kälter wird, sieht man Hunde immer öfter mit Schuhen, Decken und Mäntelchen. Aber ist das wirklich sinnvoll?
Nicht nur Menschen können frieren. Hunde reagieren ebenso auf Witterung und brauchen je nach dem auch entsprechenden Schutz. Aber dabei gilt: Hund ist nicht gleich Hund. Kleine Hunde frieren schneller als große, kurzhaarige Hunde frieren schneller als langhaarige.

Ein gesunder Hund braucht im Normalfall keinen Schutz. Auch Rassen mit kurzem Fell oder wenig Unterwolle macht Kälte nicht viel aus. Bei einem nicht zu langen Spaziergang, bei dem der Hund genügend Bewegung hat, ist eine Decke oder ein Mäntelchen überflüssig. Hat der Hunde viel Bewegung kann zusätzlicher Schutz sogar zu Überhitzung führen.
Aber ist der Hund sehr klein oder alt, kann eine Decke – grade bei längeren Spaziergängen oder niedrigen Temperaturen – vor Auskühlung schützen.

Wichtig ist, dass der Vierbeiner bei Ausflügen in Bewegung bleibt, damit er nicht auskühlt und friert. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Fell nicht zu sehr durchnässt. Manche Hunde sind allerdings durch die Fettschicht auf ihrer Haut so gut geschützt, dass Sie auch im Winter bei Minusgeraden keinen Teich auslassen. Das ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Gerade im Winter sollte der Hund daher aber nicht zu oft gebadet und shampooniert werden, da dies diesen körpereigenen Schutz zerstört.
Bei längeren Spaziergängen im Regen kann ein Wetterschutz durchaus angebracht sein. Denn nasses Fell schützt schlecht vor Wind und Kälte. Im Winter kann die Nässe im Fell gefrieren. Der Hund sollte nach einem ausgiebigen Spaziergang bei schlechtem Wetter auf jeden Fall gut abgetrocknet oder geföhnt werden und ein Plätzchen in der warmen Stube bekommen.

Kranke und alte Tiere brauchen mehr Schutz gegen Umwelteinflüsse. Solche Tiere sind eher bewegungsfaul und ihr Fell schützt sie nicht mehr so gut gegen Wind und Nässe. Um Sie vor Erkältungskrankheiten zu bewahren, sollte man durchaus auf Thermojacken oder ähnlichen Schutz zurück greifen.
Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass Hunde durch zu viele Textilien in ihrer natürlichen Bewegung und ihren Gebärden gegenüber Artgenossen eingeschränkt werden können.

Schuhe sind nur angebracht, wenn der Hund im Winter Gefahr läuft, sich die Pfoten an Rollsplit oder Streusalz zu verletzen. Aber auch hier kann man auf Schuhe für den Hund verzichten, wenn man gestreute Wege zum Gassi gehen meidet und die Pfoten vor dem Spaziergang mit etwas Vaseline schützt.

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Okt 07 2010

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Was muss man beim Hundekauf beachten?

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Bevor ein Hund gekauft wird, sollte man sich über verschiedene Dinge Gedanken machen, denn schließlich holt man sich ein neues Familienmitglied ins Haus! Zuerst ist natürlich die rechtliche Seite des Wohnverhältnisses zu bedenken: wohnt man in Miete, muss unbedingt der Vermieter gefragt werden, denn die Haltung eines Haustiers ist nicht automatisch erlaubt. Wenn der Vermieter sich dann einverstanden erklärt ist es zusätzlich ratsam, einen privatrechtlichen Vertrag abzuschließen, der die Haltung ausdrücklich erlaubt und regelt.

Danach sollte die eigene Wohnung unter die Lupe genommen werden, denn die Platzverhältnisse müssen gegeben sein. Wenn natürlich ein eigenes Haus zu Verfügung steht, entfallen diese beiden ersten Überlegungen.

Als nächstes sollte man sich über den enormen Zeitaufwand bewusst sein, der mit der Anschaffung eines Hundes egal welcher Größe einhergeht. Pro Tag kann man mit 2 Stunden kalkulieren. Darin enthalten sollen sein: ausreichend Auslauf (Gassi gehen), Pflege von Fell, Krallen und Zähnen, Futterzubereitung und die Ausbildung in einer Hundeschule.

Nicht zu verachten sind selbstverständlich auch die Kosten. Nicht nur die Anschaffung an sich kann teuer sein. Wenn auf eine Hunderasse aus einer guten Züchtung Wert gelegt wird, kann allein der Kaufpreis bei 1.000 € liegen. Man sollte dieses Geld aber unbedingt investieren, wenn man sicher gehen will, dass der Vierbeiner aus einer anerkannten Zucht stammt und keine Vorerkrankungen hat, die dann wiederum Kosten verursachen können. Wem diese Investition zu hoch ist, der kann sein Glück in einem Tierheim probieren Hier gibt es allerdings keine Gewähr, welche Erfahrungen der Hund in seinem bisherigen Leben schon gemacht hat.

Auch die Haltung muss aus den laufenden finanziellen Mitteln finanziert werden können. So kann zum Beispiel ein notwendiger Tierarztbesuch schnell mehrere Hundert Euro kosten. Hier ist der Abschluss einer Hunde OP Versicherung ratsam, da diese Hundeversicherung die Operationskosten übernimmt. Weitere Kosten der Hundehaltung entstehen auch durch das Futter und Zubehör für Spiel und Ausbildung.

Eine weitere wichtige Hundeversicherung ist die Hundehaftpflicht. In manchen Bundesländern ist diese bereits eine Pflichtversicherung. Bei der Gemeinde bzw. Stadtverwaltung ist zudem eine Hundesteuer zu entrichten.

Wenn diese ganzen Punkte sichergestellt sind, steht die Frage im Mittelpunkt, welcher Hund der passende für die jeweilige Person/die jeweilige Familie ist. Hier sollte nicht nur das Äußere des Hundes zählen, sondern auch auf die Charaktereigenschaften des neuen Freundes sollte geachtet werden. Die eigenen Lebensgewohnheiten müssen auf den Vierbeiner abgestimmt werden. Der Sommerurlaub zum Beispiel kann dann zum Problem werden. Entweder muss rechtzeitig eine übergangsweise Unterkunft organisiert werden, oder man muss den eigenen Urlaub auf das Tier abstimmen. Immer mehr Hotels bieten zum Beispiel die Mitnahme des eigenen Hundes an.

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Apr 23 2010

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Beschäftigung für Hunde während des Alleinseins zu Hause

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Für viele Hundehalter ergibt sich ein Problem, wenn ihr vierbeiniger Freund allein zu Hause bleibt. Die Angst vor kaputten Möbeln, genervter Nachbarn bis hin zu seelischen Störungen des treuen Gefährten geht um, beim Arbeitsalltag oder dem Wahrnehmen wichtiger Termine.

Die Ursachen liegen meist schon im Welpenalter, so sind Tiere, die von Beginn an beim Besitzer leben meist stressresistenter, als Hunde, die im Tierheim aufgewachsen sind. Man sollte auch den neuen Freund am Anfang der Haltung erst mal ein paar Tage gar nicht länger allein lassen.
Die ersten Schritte dieser Versuche sind, nur ein anderes Zimmer aufzusuchen, um selbst zu ermitteln, wie der Hund reagiert.

Wie bei vielen anderen Dingen ist das Alleinsein des Hundes natürlich auch eine Trainingsfrage. Man bereitet mit kurzen Abwesenheiten das Tier vor. Sollte es keine negativen Reaktionen geben, verlängert man die Abschnitte. Macht der Hund Krawall oder vergeht sich am Mobiliar, schimpft man nicht, sonst wird das Tier noch unsicherer und alles wird beim nächsten Mal noch schlimmer. In diesem Fall ist es besser, erst einmal die Abwesenheitszeit zu verkürzen und es von Neuen zu probieren.

Auf ein Abschiedszeremoniell beim Verlassen der Wohnung muss auf jeden Fall verzichtet werden, sonst merkt das Tier sofort, dass er allein gelassen wird. Eine einfache Vorbereitung ist ein ausgiebiger Spaziergang mit viel Auslauf und Tollerei, so wird dem Vierbeiner erst einmal die nötige Müdigkeit und somit auch seelische Zufriedenheit beschert. Auch ein knurrender Magen ist keine gute Voraussetzung, um den Liebling allein zu lassen.

Ein Knochen oder ein kleines Beißspielzeug, wie Ball, Gummitier oder Latexringe vertreiben dem Tier die Zeit und die Ungeduld, man vermeidet damit zerbissenes Inventar. Artikel zum Befüllen mit Leckerlis, wie der sogenannte Kong, beschäftigen das Tier auch sehr gut, da es gleich eine Belohnung beinhaltet. Es gibt aber auch genügsamere Tiere, denen ein alter Hausschuh viel Befriedigung bietet. Wenn dies nicht gänzlich hilft, bietet der Tierhandel auch Imprägniermittel an, um Möbel und Polster mit geruchsfeinen Stoffen zu schützen.

Manche Hunde, die sehr stark auf Geräusche reagieren, kann man auch mit einem leise eingeschalteten Radio ablenken und somit ruhiger stellen.

Das Tier braucht, wie der Mensch auch, eine gemütliche Ecke, wo es sich zurückziehen kann, sich wohlfühlt. Das Alleinsein des Hundes geht kaum von sofort auf gleich. Es ist vor allem Geduld und Experimentierfreude gefordert, um auszuloten, was das Beste in dieser Phase ist.

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Apr 07 2010

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Fellwechsel bei Hund, Katze und Pferd

Während sich die meisten Menschen über das Ende der kalten Jahreszeit freuen, steht für Katzen, Hunde und Pferde der erste von zwei alljährlichen Fellwechseln an.

 

Haltern von Wohnungskatzen und -hunden wird das Abstoßen des Winterpelzes weniger auffallen, denn durch die ganzjährig ähnlich bleibenden Temperatur- und Lichtverhältnisse im Haus findet der Fellwechsel sozusagen ständig statt.

 

Während des Überganges zum Sommerfell freuen sich Katzen über viel frisches, weiches Katzengras. Bei starkem Haaren kann der Fellwechsel durch Bürsten beschleunigt werden. Die beim Putzen verschluckten Haare werden wieder ausgeschieden, wobei Lachsöl und andere hochwertige Ölsorten unterstützend wirken. Das Öl kann der Katze mit dem Futter gegeben werden.

 

Auch Hunden kann man den lästigen Fellwechsel erleichtern, indem man das Futter mit Nährstoffen anreichert. Biotin – früher auch als Vitamin H – bekannt, ist für seine positive Wirkung auf Haut und Haare der Tiere bekannt. Führt man sich vor Augen, dass der Wechsel des gesamten Fells etwa 4 bis 6 Wochen in Anspruch nimmt, wird es kaum überraschen, dass der Prozess für das Tier anstrengend sein kann. Viel Energie wird hierfür aufgebracht, und der Stoffwechsel unterliegt starken Beeinträchtigungen.

 

Dasselbe gilt auch für Pferde, die den dicken Winterpelz im Frühjahr gegen das viel feinere Sommerfell eintauschen. Insbesondere bei älteren Tieren kann der Wechsel das Immunsystem schwächen. Auch hier können die Halter auf hochwertige Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren zurückgreifen. Es kann einige Wochen dauern, bis das Pferd den Fellwechsel vollzogen hat, und wie bei Hunden und Katzen kann der Mensch den Prozess durch intensiveres Putzen unterstützen. 

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Feb 08 2010

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Rissige Hundepfoten im Winter unbedingt schützen!

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Wer mit seinem Hund derzeit spazieren geht der wird erleben, dass die Hunde öfter auf den glatten Schnee- und Eisflächen ausrutschen und sich teilweise auch an den scharfen Kanten des gefrorenen Schnees verletzen.

Hinzu kommt das Streusalz, das die Hundepfoten angreift. Wenn die Hunde zwischen den einzelnen Krallen längere Haare haben, so ist auch hier Vorsicht geboten. In den Haaren bleibt häufig Eis und Streusalz hängen, was die empfindlichen Hundepfoten weiter reizt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die HUndepfoten und vor allem die Ballen der Hunde im Winter zu schützen. Zum Einen sollte der Hundehalter Verletzungen vorbeugen: hierzu kann der Hundehalter die Ballen vor dem Spaziergang mit Ringelblumensalbe einfetten. Die Harre zwischen den Krallen können in der Winterzeit entsprechend gekürzt werden, damit der Schnee nicht darin festfriert.

Auch Hundeschuhe können zum Einsatz kommen – dies ist aber nur dann nötig, wenn die Hundepfoten sehr stark beansprucht sind und die Hunde dauerhaft unter Verletzungen leiden.

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