Nov
13
2008

Anja
Klare Frage, klare Antwort: JA!
Ein Hund muss entwurmt werden, damit sich die Krankheiten weder beim Hund selbst, noch beim Menschen oder bei Artgenossen ausbreiten können.
Ein gutes Beispiel sind die sogenannten Spulwürmer. Viele Welpen sind bereits von der Geburt an ein Träger von Spulwürmern. Die Eier der Würmer werden über den Kot ausgeschieden und können daher von anderen Hunden beim Schnüffeln wieder aufgenommen werden. Ein Teufelskreis beginnt.
Auch der Mensch ist nicht vor einer Infektion beschützt - sicher wird er nicht am Hundekot schnüffeln, aber beim Schmusen mit dem Hund können Würmer übertragen werden.
Der Hund kann ebenso ernsthaft an den Spulwürmern erkranken, da sie sich nicht ausschließlich im Darm aufhalten, sondern auch die Leber, das Herz oder die Augen schädigen können.
Ein Hund sollte zum Schutz seiner selbst und zum Schutz des Herrchens und anderen Hunden regelmäßig entwurmt werden.
Tags: Wurmkur
Sep
30
2008

Anja
Die Hersteller für Hundezubehör haben sich wieder was Neues einfallen lassen. “brake-fast® Hundenapf für Schlinger”.
Es gibt einen Futternapf, der das Schlingen verhindern soll. Besonders verfressenen Hunde schlingen ihr Futter meist so schnell herunter, das man von Fressen schon gar nicht mehr sprechen kann.
Wenn Hunde ihr Futter so extrem Schlingen, dann entsteht die Gefahr von aufgetriebenem Bauch, Magendrehung oder Darmverschlingung. Ebenso erhält der Hund kein Sättegefühl.
Durch den neuen Napf sollen die Hunde in Ruhe fressen. Die Idee ist sicher richtig und auch einleuchtend - ich werde jedoch meinem Beagle mal den Napf testen und bin gespannt, ob sie ruhiger wird. Glaube es fast nicht, denn sie kommt ja einfach nicht so schnell an ihr Futter wie sie es gern hätte. Demnach befürchte ich, dass das eine Menge Adrenalin geben wird, verschmischt mit Wut und einem kaputten Napf
Ich werde berichten.
Tags: Hundeernährung
Jul
03
2008

Anja
Die Anhebung der Gebührenordnung der Tierärzte ist nun beschlossene Sache.
Am 16. April 2008 hat das Bundeskabinett beschlossen, die seit 1999 geltende Gebührenordnung für Tierärzte um bis zu 12% anzuheben. Damit ist es wie überall derzeit - alles wird teurer.
Somit wird jeder Besuch beim Tierarzt zukünftig noch deutlicher teuerer, denn die meisten der 800 in der Gebührenordnung für Tierärzte festgehaltenen Behandlungen bzw. Leistungen werden teurer.
Es fehlt noch, dass die Mehrwertsteuer für das Tierfutter angepasst wird..
Diese Erhöhung macht die Tierkrankenversicherungen für Pferd, Hund und Katze umso wichtiger.