Tagesarchiv für den 5. September 2008

Sep 05 2008

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Anja

Endoskopie / Bronchoskopie bei Pferdhusten

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Pferdehusten - der Schock eines jeden Pferdehalters: Die einzige Möglichkeit um bei einem Pferd das Ausmaß einer Erkrankung der Atemwege zu erkennen, ist die Endoskopie / Bronchoskopie.

Selbt das Abhören durch einen hoch qualifizierten Tierarzt birgt ein Restrisiko in sich, dass die Erkankung nicht erkannt wird. Sind beispielsweise die Schleimhäute gereizt und eine dünne Schicht extrem festem Schleims hat sich angelagert, so kann das der Tierarzt unter Umständen nicht hören, da die Vibration des flüssigen / zähen Schleimes fehlt.

Daher ist es ratsam, eine Endoskopie durchführen zu lassen. Das Pferd wird sediert und ein Schlauch wird in die Nase eingeführt. Dieser Schlauch hat am Ende eine Kamera, die das Bild direkt auf einen Bildschirm ausgibt oder aber dem Tierarzt das Bild auf einem kleinen Empfänger anzeigt. Der Tierarzt kann gezielt den Kehlkopf ansehen, er kann Schleimproben entnehmen, er kann sehen wie viel Lungenvolumen vom Schleim quasi besetzt ist, er kann auch sehen wie fest und zäh der Schleim schon geworden ist.

Erst danach kann gezielt behandelt werden. Hat der Pferdebesitzer eine Pferde Krankenversichrung, so zahlt diese die Kosten für die Endoskopie. Die Kosten liegen - je nach Aufwand an Medikation, Durchführung der Schleimprobe etc. - zwischen 80,00 und 180,00 Euro.

Nach einer gezielten Behandlung des Hustens sollte eine abschließende Bronchoskopie gemacht werden, um ganz sicher zu sein, dass das Pferd gesund ist.

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Sep 05 2008

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Anja

Erfolgreiche Behandlung von Pferdehusten

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Es ist extrem wichtig, dass der Pferdebesitzer beim Husten seines Pferdes hellhörig wird.

Meinungen wie: “mein Pferd hustet beim Reiten mal ab!” sind gefährlich und werden immer auf Kosten des Pferdes ausgetragen. Ein gesundes Pferd hustet nicht!!

Wenn die Situation des Hustens also gegeben ist, dann muss schnell gehandelt werden. Die einzige sichere Lösung ist eine Endoskopie / Bronchoskopie bei der eine Schleimprobe entnommen wird.

Diese Schleimprobe wird dann im Labor untersucht, um herauszufinden weswegen das Pferd erkrankt ist, welche Erreger im Schleim sitzen und ob das Pferd Antikörper gebildet hat.

Ein gutes Labor wird dann - wenn nötig - ein spezielles Antibiotika anpassen, das dem Pferd gezielt hilft. Zusätzlich helfen dann Schleimlöser wie Equimucin und tägliches Inhalieren und Bewegen.

Merke:

1. Wenn nötig dann angepasstes Antibiotika

2. tägliches Inhalieren

3. Unterstützung mit Schleimlöser (z.B Equimucin)

4. tägliche Bewegung damit der Schleim nach draußen gebracht werden kann

Wer sich daran hält, der wird die Kostenexplosion beim Tierarzt nicht erleben und auch kein chronisch krankes Pferd haben. Dies sollte jedem recht sein.

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